Blutmond - so könnte es gewesen sein

 

Erfahre hier, wie ich eine Geschichte über den Blutvollmond neu erzähle.

Blutmond – symbolische Geschichte über Licht und Dunkelheit

Eine neu erzählte, symbolische Legende über den Blutmond – als Bild für Erinnerung, Wandlung und das Versprechen des Lichts.

 

Erwachen

In den Zeiten, bevor die Menschen die Sterne zählten, leuchtete der Mond in strahlendem Weiß. Er war der Wächter der Nacht – stummer Zeuge von Geburten und Toden, von Liebesschwüren und vergossenen Tränen. Die Wölfe heulten zu ihm hinauf, und er antwortete mit silbernem Schein – bis zu jener Nacht, in der das Schicksal der Erde in eine neue Bahn gelenkt wurde.

Der Krieg der Götter

Zwei Mächte standen sich gegenüber: Lyriel, die Göttin des Lichts, und Kaerath, der Fürst der Finsternis. Ihr Kampf tobte sieben Tage und sieben Nächte, und die Erde bebte unter ihren Schritten. Die Sterne flohen an den Rand des Himmels. Der Mond, gefangen zwischen den Schlachtfeldern, versuchte zu vermitteln – doch Kaerath stieß ihn zurück und sprach den Fluch: „Du wirst das Blut dieses Krieges tragen, solange die Zeit besteht.“

Das Opfer der Mondgöttin

Lyriel, von Schmerz erfüllt, sah, wie der Fluch den Mond verdunkelte. Sie stieg zu ihm hinauf und legte die flache Hand auf seine Oberfläche. Ihr eigenes Blut – das Blut einer Göttin – floss in seine Krater und Meere. „Lass dieses Rot kein Fluch sein, sondern ein Versprechen“, sagte sie. „Ein Zeichen dafür, dass nach jedem Krieg das Licht zurückkehrt.“ In diesem Moment wurde der Blutmond zum Symbol des Wandels.

Was der Blutmond symbolisiert

Seitdem erscheint der Blutmond in unregelmäßigen Abständen am Himmel: glühend rot. Er erweckt Ehrfurcht und Staunen. Eine Mahnung, dass das Blut vergangener Kriege nicht vergessen werden darf, und ein Versprechen, dass das Licht stets wiederkehrt, so tief die Dunkelheit auch sein mag.



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