Neues aus dem Weltall
Erfahre hier, was sich gerade im Universum abspielt.
Der Juli 2026 trägt eine besondere Bewegung in sich. Vieles will sich neu ordnen, sowohl im Inneren, im Miteinander, als auch im größeren Feld.
Die Stellung der Planeten könnte genau diese Einladung aussprechen wollen: langsamer zu werden, klarer zu fühlen, und nicht jeder äußeren Bewegung sofort zu folgen.
Am 29. Juni wurde Merkur im Krebs rückläufig (bis 24. Juli). Da begann die Zeit des Überdenkens und Nachsortierens. Vergangenes kann wieder auftauchen: alte Gespräche, frühere Entscheidungen oder Themen, die noch nicht abgeschlossen sind. Es geht weniger darum, mit aller Kraft voranzukommen. Vielmehr darf geprüft werden, was noch einmal Aufmerksamkeit braucht.
Am 2. Juli trifft Jupiter im Löwen im Quadrat auf Chiron im Stier. Fragen rund um Schmerz, Verletzlichkeit und Sinn können deutlicher werden: körperlich, seelisch oder geistig. Dieser Tag lädt ein, nicht vor dem Schmerz auszuweichen, sondern behutsam hinzusehen. Wenn du dein Herz offen hältst, kann aus einer alten Wunde ein neuer Zugang zu dir selbst entstehen.
Mars verbindet am 4. und 5. Juli in den Zwillingen die Kräfte von Uranus, Neptun und Pluto. Er berührt nacheinander alle drei äußeren Planeten und nimmt damit die großen Themen des Monats auf. Die Energie kann kraftvoll, beweglich und unruhig sein. Durchbrüche sind möglich, aber auch vorschnelle Reaktionen. Umsicht tut gut. Besonders im Straßenverkehr, im Umgang mit Technik und bei Entscheidungen, die aus einem plötzlichen Impuls heraus entstehen. Gleichzeitig kann diese Zeit kreative, soziale und künstlerische Arbeit stärken.
Am 6. Juli steht die Sonne in einem herausfordernden Aspekt zu Saturn. Dieser Tag ruft zur Klarheit. Es geht weniger darum, sich durchzusetzen, als Schritt für Schritt das zu tun, was jetzt ansteht.
Achte darauf, dich nicht in Selbstkritik zu verlieren. Diese Fragen dürfen leise mitschwingen: Was gibt mir Sicherheit? Wo brauche ich mehr inneren Raum?
Neptun wird am 7. Juli rückläufig und bleibt es bis zum 12. Dezember. Erfahrungen der letzten Monate dürfen nachwirken. Vielleicht zeigt sich jetzt klarer, wo Vertrauen echt ist, und wo du einer Vorstellung gefolgt bist, die dich nicht mehr trägt. Sanftes Hinterfragen reicht. Es muss nichts erzwungen werden.
Am 9. Juli verlässt Venus den Löwen und geht in die Jungfrau. Beziehungen, Werte und Vorlieben werden nüchterner betrachtet. Was hat Bestand? Was tut wirklich gut? Das Schöne zeigt sich jetzt eher im Einfachen: in Fürsorge, Naturverbundenheit, Ordnung, Kochen, Tierpflege und allem, was achtsam getan wird.
Am 10. Juli verbindet sich Venus in der Jungfrau harmonisch mit Chiron im Stier. Zugleich steht Venus in Opposition zum Mondknoten. Das kann einen stillen Raum für Heilung in Beziehungen öffnen, durch Vergebung, durch Loslassen, durch einen liebevolleren Blick auf sich selbst. Gleichzeitig ist es kein Tag, um unbedingt gefallen zu wollen. Bleib bei dir. Nicht alles, was du schätzt, muss heute von anderen verstanden werden.
Wenn die Sonne in Konjunktion (enge Verbindung) zu Merkur steht, am 12. und 13. Juli, rücken Denken, Fühlen und Bewusstsein näher zusammen. Im Krebs kann das sehr tief gehen. Eigene Bedürfnisse werden spürbarer – vielleicht auch deutlicher, als einem lieb ist.
Venus im Quadrat zu Uranus bringt Freiheitsdrang in Beziehungen. Nimm dir Raum, aber stelle nicht aus einem Moment der Unruhe heraus alles infrage. Manchmal braucht Nähe einfach mehr Luft.
Am 14. Juli öffnet der Neumond im Krebs einen neuen Zyklus mit emotionaler Tiefe. Durch die Verbindung mit dem rückläufigen Merkur können Denken, Fühlen und Erinnern enger zusammenfließen. Themen wie Heimat, Familie, Zugehörigkeit und innere Sicherheit treten in den Vordergrund. Ein guter Moment, um seine Bedürfnisse bewusst wahrzunehmen und sich innerlich neu auszurichten, ruhig, ehrlich und ohne Druck.
Uranus und Neptun stehen am 15. Juli in einem positiven Aspekt zueinander. Freiheit und Vertrauen suchen eine neue Verbindung. Wahre Freiheit beginnt nicht im Außen. Sie beginnt dort, wo man innerlich nicht mehr gegen sich arbeitet.
Dieser Aspekt erinnert daran, dass Veränderung leichter wird, wenn sie nicht aus Angst entsteht, sondern aus einer klareren Rückbindung an sich selbst.